Geräteentwicklung · Beleuchtung

Außenbeleuchtung bei niedrigen Temperaturen

Ein 4S2P-Pack aus 18650-Zellen für Außenbeleuchtung – mit Schutzschaltung, Ladezustandsmessung, Kommunikation und Temperaturerfassung.

Tragbare Arbeitsleuchte im Einsatz neben einem Gebäude im Schnee

Außenleuchten mit Anforderungen an den Kältebetrieb

Hysincere entwickelte diesen Akkuansatz für Außenbeleuchtung, bei der Temperatur, Dauerlast und gewünschte Betriebszeit die Auswahl von Zellen und Schutzfunktionen beeinflussen. Der verfügbare Einbauraum begrenzt außerdem Packaufbau und Verkabelung.

Verwendet wurden 18650-Zellen in einer 4S2P-Konfiguration mit Schutzschaltung, Ladezustandsmessung und Kommunikation. MOS-Bauteile und NTC-Temperatursensoren gehörten ebenso dazu wie eine Schrumpfschlauchummantelung.

Temperaturbereich der Zelle und Betriebsgrenzen des Packs

Die gewählte Niedertemperatur-18650-Zelle war für Entladeumgebungen von −40 °C bis 60 °C vorgesehen. Dieser Bereich auf Zellebene legt für sich genommen weder den Betriebsbereich des fertigen Akkus noch seine zulässigen Ladebedingungen fest.

Der Pack muss mit tatsächlicher Last, Schutzeinstellungen, Temperaturerfassung und Abschaltbedingungen bewertet werden. Ladegrenzen und Wiederfreigabe sind gesondert festzulegen. Dass eine Zelle bei Kälte entladen werden kann, bedeutet nicht, dass der Pack bei derselben Temperatur geladen werden darf.

Leuchtensteuerung und Akkudaten abstimmen

Schutzfunktionen, Ladezustandsmessung und Kommunikation wurden zusammen mit der Leuchte betrachtet. Temperatur- und Zustandsdaten müssen zur Steuerung der Leuchte und zur Anzeige der verbleibenden Energie passen.

Klären Sie bei der Integration, welche Daten das Gerät ausliest, wo die Temperatur gemessen wird und wie es beim Erreichen einer Schutzgrenze reagiert. Einbaumaße, Anschlüsse und Ummantelung müssen ebenfalls zur Montage passen.

Aussagekräftige Musterprüfung bei Kälte

Eine belastbare Aufzeichnung braucht mehr als einen Umgebungstemperaturwert. Stimmen Sie Musterkonfiguration und Prüfbedingungen ab, bevor Sie Kapazität oder Leuchtdauer vergleichen:

  • Akku- und Zellkonfiguration, Musterstand und Last der Leuchte.
  • Umgebungstemperatur, Temperierung des Musters und Messposition.
  • Entlade-Abschaltbedingungen und erfasste Kapazität oder Betriebszeit.
  • Zulässige Ladebedingungen, Schutzreaktion und Wiederfreigabe.
  • Ladezustandswerte, Geräteanzeige und Temperaturaufzeichnungen.

So bleiben Aussagen an das geprüfte Muster und seine Bedingungen gebunden. Die Laufzeit einer Leuchte mit bestimmten Abschalteinstellungen gilt nicht automatisch für eine andere Installation.

Angaben für einen ähnlichen Beleuchtungsakku

Senden Sie elektrische Last, geplanten Betriebsablauf, Temperaturbedingungen, verfügbaren Bauraum und Ladeanordnung. Beschreiben Sie, ob das Gerät eine Zustandsanzeige oder Kommunikationsschnittstelle benötigt.

Hysincere kann daraufhin Zellkonfiguration, Schutz und Musterprüfungen für die konkrete Beleuchtungsaufgabe besprechen. Packgrenzen und erwartete Laufzeit sind für diese Konfiguration zu bestätigen.

Akku für Ihr Gerät besprechen

Beschreiben Sie die Anwendung, Last, den verfügbaren Bauraum sowie die Anforderungen an Laden und Kommunikation.